MODERNE TRAININGSMETHODEN

Radfahren kommt von Radfahren? Lange Zeit und auch heute noch ein viel zu weit verbreitetes Dogma. Denn eines wird im Leben sicher nicht mehr - die Zeit.

Ob berufstätiger, ambitionierter Freizeitsportler oder Profiathlet, für alle gilt diese Tatsache. Umso mehr ist es notwendig in die zur Verfügung stehenden Zeit möglichst viel Qualität zu bekommen. Die besten Sportgeräte kann man sich kaufen. Die beste Form nicht. Daran muss gearbeitet werden und das möglichst effektiv. Unter anderem zum einen mit wirkungsvollen Trainingsmethoden, zum anderen mit sinnvoll ausgestatteten Trainingsmitteln, die eine moderne Trainingssteuerung erlauben. Hier zwei Beispiele.

Wattgesteuertes Training

Seit Ende der 1980er Jahre ein bekanntes und bewährtes Mittel zur Trainingssteuerung. Heute sind die Powermeter im internationalen Profipeloton längst zum Standard geworden. Wer seine Zeit auf dem Rad effizient nutzen will trainiert mit Leistungsmessung. Und natürlich mit einer intelligenten Trainingssteuerung die sämtliche Parameter berücksichtigt. So bleibt die Herzfrequenzmessung ein relevantes Mittel zur Steuerung des Trainings und ist ist als Kontrollparameter unerlässlich.

In der modernen Trainingssteuerung gibt es Trainingsarten die ohne Steuerung durch Leistungsmessung nicht durchführbar sind. Beispielsweise hochintensive Kurzzeitintervalle oder Belastungsphasen in denen eine bestimmte physikalische Leistung gefordert ist. Für eine Vielzahl Athleten sind das notwendige Trainingsarten, um in rennentscheidenden Situationen wettkampffähig zu sein.

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Hochintensives Kurzzeitintervalltraining

Ziele des Kurzzeitintervalltrainings sind z.B. die Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination. Die Phasen im Tretzyklus werden verbessert. Das fördert den berühmten runden Tritt, was die Effizienz der Tretbewegung und somit den Wirkungsgrad des Radfahrers erhöht. Nachweislich trägt damit das Kurzzeitintervalltraining zu einer Verbesserung der Ausdauerleistung bei. ATP- und Kreatinphosphatspeicher werden aktiviert. Hoch energiereiche Phosphate stellen maximale Energie pro Zeiteinheit zu Beginn der Belastung bereit. Das Tempo- und Frequenzgefühl werden verbessert. Sprich eine gleichmäßig ökonomische Bewegung wird geschult. Nicht zuletzt wird mit zunehmender Intervalllänge die Säuretoleranz aktiviert. Der Sportler lernt mit Laktat in der Muskulatur, die Leistung trotzdem aufrecht zu erhalten. Das bedeutet, dass sich auch die Psyche des Sportlers an die Belastung gewöhnt.

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